Jagdtaschen – Leder, Wildgalgen & Patronengürtel | Alljagd
Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Jagd-Fachhandel seit 1968
14 Tage kostenfreier Rückversand
80+ Fachhändler deutschlandweit
Versandkostenfreie Lieferung ab 250€

Jagdtaschen – das Richtige griffbereit

Wo ein Rucksack zu groß oder zu umständlich ist, übernimmt eine Jagdtasche. Sie hält ausgewählte Ausrüstung direkt am Körper – griffbereit und ohne langes Suchen. Das Sortiment reicht von klassischen Lederjagdtaschen mit Wildgalgen über Patronengürtel bis zu Hüfttaschen und spezialisierten Drückjagdtaschen.

Jagd- und Universaltaschen

Klassische Jagdtaschen aus Leder oder Leder-Canvas sind der Allrounder für den Revieralltag. Sie nehmen Munition, Messer und kleineres Zubehör auf und hängen stabil an der Schulter. Viele Modelle haben außen angebrachte Wildgalgen – Lederriemen oder Schlaufen an denen erlegtes Kleinwild außen an der Tasche getragen wird. Federwild wird mit dem Kopf in die Schlaufen gesteckt – die Hände bleiben frei, das Wild hängt gelüftet und das Hauptfach bleibt sauber.

Patronengürtel und Munitionstaschen

Patronengürtel und Patronengurte halten Munition direkt am Körper – jede Patrone einzeln griffbereit ohne in Rucksack oder Jackentaschen suchen zu müssen. Besonders bei der Niederwildjagd und am Schießstand macht das einen echten Unterschied wenn schnell nachgeladen werden muss.

Drückjagdtaschen und Hüfttaschen

Drückjagdtaschen sind kompakt, wetterfest und für den aktiven Einsatz ausgelegt – kein sperriger Rucksack der beim Standeswechsel stört, aber genug Platz für das Wesentliche. Hüfttaschen sitzen körpernah und lassen die Hände frei – für Jäger die beim Angehen maximale Bewegungsfreiheit brauchen.

Jagdhornfutterale und Spezialtaschen

Jagdhörner brauchen Schutz – Futterale aus Wildleder oder Leder schützen das Instrument vor Stößen und Feuchtigkeit und lassen es sich sicher am Körper tragen. Auch Waffentaschen für den Transport von Kurz- und Langwaffen sind im Sortiment.

Häufige Fragen zu Jagdtaschen

Was sind Wildgalgen an einer Jagdtasche?

Wildgalgen sind Lederriemen oder Schlaufen die außen an der Jagdtasche angebracht sind. Erlegtes Federwild wird mit dem Kopf in die Schlaufen gesteckt und hängt so außen an der Tasche – die Hände bleiben frei, das Wild hängt gelüftet und das Hauptfach bleibt sauber. Ein klassisches Merkmal der Niederwildtasche und unverzichtbar für Jäger die regelmäßig auf Fasanen, Enten oder Rebhühner jagen.

Worauf achte ich beim Transport von Wild am Galgen?

Hängt das Stück zu tief, tritt man beim Gehen dagegen – bei Fasanen wird der Stoß schnell beschädigt. Den Galgen lieber kürzer einstellen oder das Wild so positionieren dass es auf Hüfthöhe hängt. Wer mehrere Stücke trägt oder längere Strecken zurücklegt, verstaut das Wild besser im Rucksack oder an externen Tragevorrichtungen.

Leder oder Loden – welches Material ist besser für eine Jagdtasche?

Leder ist langlebig, robust und wasserabweisend – mit klassischer Optik die mit der Zeit schöner wird. Pflegebedarf: gelegentlich eincremen oder wachsen. Loden ist geräuschärmer als Leder und damit die bessere Wahl wenn Stille im Vordergrund steht – etwa auf der Pirsch oder beim Angehen des Hochstands. Wichtig: Auch bei Lodentaschen auf das Innenfutter achten. Ein lautes Kunststoffinnenfutter oder klackernde Reißverschlüsse machen die Geräuscharmut des Außenmaterials zunichte. Kombinationsmodelle aus Loden und Leder sind für die meisten Jäger die beste Wahl – geräuscharm außen, robust an den Tragepunkten.

Jagdtasche oder Rucksack – wann ist welches sinnvoller?

Eine Jagdtasche eignet sich wenn man nur das Wesentliche griffbereit haben möchte – Munition, Messer, Dokumente – ohne einen vollen Rucksack zu tragen. Für kurze Ausgänge, den Ansitz mit wenig Gepäck oder die Niederwildjagd wo Bewegungsfreiheit wichtiger ist als Stauraum. Der Rucksack übernimmt wenn mehr mitgenommen werden muss: Wechselkleidung, Verpflegung, Optik, Sitzkissen. Wer mehr braucht, nimmt einen größeren Rucksack.

Patronengürtel oder Jackentasche – was ist besser?

Bei wenigen Patronen reicht die Jackentasche. Wer aber regelmäßig viel schießt – etwa bei der Niederwildjagd oder Treibjagd – hat mit einem Patronengürtel klare Vorteile: Das Gewicht verteilt sich gleichmäßig auf den Körper statt einseitig in der Jacke zu hängen was den Anschlag beeinflusst. Verschiedene Schrotstärken lassen sich sortiert ablegen – man greift gezielt zur richtigen Patrone statt in der Tasche zu suchen. Für den Ansitz oder die Pirsch mit wenigen Schuss ist ein Patronengürtel dagegen überdimensioniert.

Alljagd Händler in Ihrer Nähe