Bresser 60°-Wildkamera
✔ Kompakte Wildkamera mit 60°-Erfassungswinkel und 20 m Reichweite
✔ Full-HD-Videos & Fotos mit bis zu 20 MP (interpoliert)
✔ Unsichtbare 850-nm-Infrarotbeleuchtung für Nachtaufnahmen
✔ Reaktionsschnell mit < 0,6 Sekunden Auslösezeit
✔ IP65-Schutz & lange Stand-by-Zeit von bis zu 6 Monaten
Modernhunter Hunter 4G Mini Wildkamera
Kompakte 4G-Wildkamera für den Dauerbetrieb im Revier, ohne Abo, ohne Grundgebühr, mit vollständiger App-Steuerung aus der Ferne.
Greiner Memo Schwarzwildtimer
Im Aufbau wie der seit Jahren tausendfach bewährte Schwarzwildtimer. Digital Wilduhr mit automatischer Memory - Funktion mit 64 Speicherplätzen. Wenn durch eine Wildbewegung der Timer umgeworfen wird, erfolgt automatisch die erste Zeitspeicherung. Danach tritt eine 60 Minuten Registrierungssperre ein, die sich automatisch ausschaltet, um ein erneutes Ereignis zu speichern. Der Timer ist somit auch in liegender Position betriebsbereit und speichert automatisch bis zu 64 Ereignisse.
Wilduhr analog
Wilduhr mit Batterie, 24-Stunden-Analog-Anzeige, mit PVC-Behälter. Made in Germany.
ICU Wildkamera Clom Cam 6
✔ Hochauflösende Full-HD-Nachtsicht mit 1920x1440 Pixeln
✔ Verbesserte Schärfentiefe für klare Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen
✔ 4G/LTE-Konnektivität mit integrierter eSIM und globaler Netzabdeckung
✔ Schnelle 0,3 Sek. Auslösezeit und bis zu 40m IR-Reichweite
✔ GPS-Tracking und Fernsteuerung über die ICU CLOM App
ICU Wildkamera CLOM Easy Cam
Wildkameras für die Revierbeobachtung
Wildkameras erfassen Wildbewegungen automatisch, sobald sich ein Tier im Erfassungsbereich bewegt, und liefern Fotos oder Videos, ganz ohne dass jemand vor Ort sein muss. Sie helfen dabei, Vorkommen, Aktivitätszeiten und die Nutzung einzelner Revierbereiche besser einzuschätzen, etwa an Kirrungen, Wildwechseln oder Einständen.
Lokale Speicherung oder Mobilfunkversand
Klassische Wildkameras speichern Fotos und Videos auf einer SD-Karte, die zur Auswertung vor Ort entnommen werden muss, dafür fallen keine laufenden Kosten an. Mobilfunk-Wildkameras senden Aufnahmen direkt aufs Smartphone, meist über ein Guthaben- oder Coin-System, bei dem nur für tatsächlich übertragene Bilder bezahlt wird. Das spart Kontrollgänge, macht aber eine SIM-Karte und Mobilfunkempfang am Standort notwendig.
Auslösegeschwindigkeit und Nachtsicht
Eine schnelle Auslösegeschwindigkeit verhindert leere oder unscharfe Aufnahmen, gerade bei schnell ziehendem Wild. Für Nachtaufnahmen kommen Infrarot-LEDs zum Einsatz, die für Wild und Menschen unsichtbar sind und keine Fluchtreaktion auslösen.
Wilduhren als einfache Alternative
Wer keine Fotos braucht, sondern nur wissen möchte, wann sich an einem Ort etwas bewegt hat, kommt mit einer Wilduhr günstiger aus. Sie zeichnet beim Umstoßen durch ein Tier automatisch die Uhrzeit auf, digitale Modelle speichern zusätzlich mehrere Ereignisse hintereinander.
Verantwortungsvoller Einsatz
Beim Aufstellen sind rechtliche Vorgaben zu beachten, insbesondere in öffentlich zugänglichen Bereichen. Kameras sollten so ausgerichtet sein, dass keine fremden Personen oder öffentlichen Wege erfasst werden, Details dazu stehen in den Fragen weiter unten.
Häufige Fragen zu Wildkameras
Eine SD-Karten-Kamera ist die günstigere Wahl ohne laufende Kosten, verlangt aber regelmäßige Kontrollgänge zum Auslesen. Eine Mobilfunk-Kamera liefert Aufnahmen in Echtzeit aufs Smartphone und erspart unnötige Reviergänge, gerade an schwer zugänglichen oder weit entfernten Standorten. Wer den Standort ohnehin regelmäßig kontrolliert, spart mit der SD-Karten-Variante Anschaffung und laufende Kosten, wer selten vor Ort ist, profitiert von der Mobilfunk-Lösung.
Statt einer festen monatlichen Abo-Gebühr wird bei diesem Modell nur für tatsächlich übertragene Bilder bezahlt, das Guthaben wird in Coins oder ähnlichen Einheiten geführt und bei Bedarf nachgekauft. Wer wenig Wildbewegung am Standort hat, zahlt entsprechend wenig, bei viel Aktivität kann sich unter Umständen ein Modell mit Festpreis-Paket eher lohnen. Ein Blick auf die eigene erwartete Auslösehäufigkeit hilft bei der Einschätzung, welches Kostenmodell günstiger ausfällt.
Eine Wilduhr registriert nur den Zeitpunkt, an dem sie durch ein vorbeiziehendes Tier umgestoßen wird, ganz ohne Foto oder Video. Das reicht aus, um grobe Aktivitätszeiten an einem Wildwechsel oder einer Kirrung einzuschätzen, etwa um den passenden Ansitzzeitpunkt zu planen. Wer wissen möchte, welches Tier sich wann gezeigt hat, kommt an einer echten Wildkamera mit Bildfunktion aber nicht vorbei.
Die Kamera sollte so ausgerichtet sein, dass keine öffentlichen Wege, Straßen oder fremden Grundstücke erfasst werden, da die Aufnahme identifizierbarer Personen ohne deren Wissen datenschutzrechtlich problematisch sein kann. Auf dem eigenen Jagdrevier ist die Beobachtung von Wildwechseln, Kirrungen und Einständen unproblematisch, sobald aber Wanderwege oder belebte Bereiche im Bild sind, wird es rechtlich heikel. Im Zweifel den Aufnahmewinkel so eng wie möglich auf den relevanten Wildbereich beschränken.
Bei Kälte verlieren normale Alkaline-Batterien deutlich an Leistung, Lithium-Batterien halten in dieser Situation spürbar länger durch. Ein zusätzliches Solarpanel mit integriertem Akku lädt die Kamera tagsüber automatisch nach und reduziert die Zahl nötiger Batteriewechsel erheblich, besonders sinnvoll an Standorten, die nur selten kontrolliert werden. Wiederaufladbare AA-Akkus liefern etwas weniger Spannung als Einwegbatterien und verkürzen die Laufzeit dadurch spürbar.
Eine Montagehöhe von etwa 70 bis 100 cm über dem Boden hat sich bewährt, das entspricht ungefähr der Körpermitte von Reh- und Schwarzwild und liefert ein aussagekräftiges Bild ohne verzerrte Perspektive. Die Kamera sollte quer zum erwarteten Wildwechsel ausgerichtet sein, nicht direkt darauf zu, so bleibt das Tier länger im Erfassungsbereich und es entstehen mehrere Aufnahmen statt nur eines kurzen Vorbeihuschens.
Meist steckt wehendes Gras, ein schwankender Ast oder direkte Sonneneinstrahlung dahinter, der Bewegungssensor reagiert auf Temperaturunterschiede und Bewegung gleichermaßen. Abhilfe schafft ein Standort mit etwas Abstand zu Vegetation im Erfassungsbereich, notfalls störende Äste oder hohes Gras vor der Kamera entfernen. Viele Modelle lassen sich zusätzlich in der Sensorempfindlichkeit über die App oder das Menü anpassen, um Fehlauslösungen zu reduzieren.