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Lupus Pufferpatronen
Pufferpatronen aus Aluminium mit Stahlfeder.
Lothar Walther Pufferpatronen für Kugelkaliber
Für Kugelpatronen in allen gängigen Kalibern von .22 l.r. bis 10,3 x 60 R.
A-Zoom Pufferpatronen
Pufferpatronen für Trockenübungen und das Üben von Nachladetechniken
✔ Robustes harteloxiertem Aluminium
✔ Kunststoffzündhütchen
Lothar Walther Pufferpatronen
Pufferpatronen im Flintenkaliber
Pufferpatronen für Trockentraining und Waffenpflege
Eine Pufferpatrone sieht aus wie eine echte Patrone, enthält aber weder Zündsatz noch Treibladung. Sie schützt stattdessen den Schlagbolzen beim Trockentraining und beim Entspannen der Waffe.
Warum Pufferpatronen den Schlagbolzen schützen
Im Normalbetrieb bremst das Zündhütchen der Patrone den Schlagbolzen sanft ab. Fehlt diese Munition beim Trockenabschlagen, schlägt der Bolzen ungebremst ins Leere oder gegen den Rand des Patronenlagers, das belastet ihn auf Dauer stärker als der reguläre Schuss. Eine Pufferpatrone aus Aluminium oder Kunststoff mit eigenem Dämpfungselement übernimmt diese Bremsfunktion, ganz ohne Zündsatz oder Treibladung.
Wann Pufferpatronen besonders wichtig sind
Besonders gefährdet sind Flinten, die zum Entspannen nach der Jagd oft leer abgeschlagen werden, sowie Randfeuerwaffen, bei denen der Schlagbolzen ohne Patrone auf die Kante des Patronenlagers trifft. Viele moderne zentralfeuerbetriebene Repetierer und Kurzwaffen vertragen gelegentliches Leerabschlagen zwar besser, bei regelmäßigem Trockentraining oder Nachladeübungen lohnt sich eine Pufferpatrone aber bei jeder Waffe.
Häufige Fragen zu Pufferpatronen
Das kommt stark auf die Waffe an, eine pauschale Antwort gibt es nicht. Viele moderne Pistolen und halbautomatische Waffen sind konstruktiv so ausgelegt, dass gelegentliches Leerabschlagen kein Problem darstellt. Bei Flinten mit älteren Federkonstruktionen und bei Randfeuerwaffen ist das Risiko für einen Schlagbolzenbruch oder vorzeitigen Verschleiß dagegen real und in der Praxis dokumentiert. Im Zweifel schadet eine Pufferpatrone nie, und bei umfangreichem Trockentraining oder häufigem Nachladeüben ist sie unabhängig vom Waffentyp die sicherere Wahl.
Viele Flinten, insbesondere Bockflinten, lassen sich nur entspannen, indem sie leer abgeschlagen werden, ein Sicherheitshebel wie bei manchen Büchsen fehlt oft. Wer das regelmäßig nach jedem Jagdtag ohne Pufferpatrone macht, belastet den Schlagbolzen und vor allem die Antriebsfedern über die Zeit spürbar. Zwei Pufferpatronen für die eigene Flinte kosten wenig und lassen sich dauerhaft in der Waffe oder im Futteral verstauen.
Davon raten erfahrene Jäger und Büchsenmacher ab. Eine leere Hülse ohne Zündhütchen bremst den Schlagbolzen kaum, er schlägt trotzdem nahezu ungebremst auf denselben Punkt, zudem verformt sich die weiche Hülse schnell und verliert jede Dämpfungswirkung. Eine echte Pufferpatrone mit eigenem Dämpfungselement ist für den wiederholten Einsatz spürbar langlebiger und schützt den Schlagbolzen zuverlässiger.
Sobald deutliche Schlagbolzenabdrücke oder Verformungen an der Aufschlagstelle sichtbar sind, hat die Pufferpatrone ihre dämpfende Wirkung größtenteils verloren und sollte ausgetauscht werden. Bei gelegentlicher Nutzung zum Entspannen der Waffe halten Pufferpatronen aus Aluminium oft jahrelang, bei intensivem Trockentraining mit hunderten Wiederholungen lohnt sich ein regelmäßiger Wechsel oder das Drehen der Patrone, um die Einschlagstelle zu verteilen.