Sitzkissen für die Jagd | Alljagd
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Sitzkissen für die Jagd

Kälte und Nässe von unten sind beim langen Sitzen oft unangenehmer als die Witterung selbst. Ein passendes Sitzkissen macht hier einen spürbaren Unterschied.

Der klassische Ansitzfilz

Ein Ansitzfilz aus dickem Wollfilz verdankt seinen Wetterschutz zunächst dem natürlichen Wollfett in den Fasern. Getragen mit Lederriemen und Schnallen am Körper ist er immer griffbereit. Der Filz funktioniert auch auf nassen, vereisten oder verschneiten Sitzbänken und isoliert dabei zuverlässig gegen Kälte von unten.

Material je nach Witterung

Loden bleibt geräuscharm und isoliert auf natürliche Weise, Neopren ist feuchtigkeitsresistent und angenehm weich, Cordura punktet mit Robustheit im Alltag. Selbstaufblasende Kissen lassen sich klein zusammenrollen und sind vor allem für den spontanen Einsatz unterwegs praktisch.

Beheizte Sitzkissen für frostige Tage

Akkubetriebene Wärmekissen liefern kabellos mehrere Stunden Wärme über eine Powerbank und wiegen dabei kaum mehr als ein normales Sitzkissen, eine Option für besonders kalte Tage im Revier.

Häufige Fragen zu Sitzkissen

Welches Material passt zu welcher Situation?

Bei Nässe und Kälte am festen Ansitzplatz bewährt sich Wollfilz, er isoliert zuverlässig und übersteht auch vereiste oder verschneite Sitzbänke. Neopren eignet sich gut, wenn häufig direkter Kontakt mit Feuchtigkeit vorkommt, etwa auf feuchtem Boden oder bei Regen. Cordura ist die robustere Wahl für den täglichen, groben Einsatz, verliert aber etwas an Wärmeisolation gegenüber Filz. Wer Gewicht sparen will oder nur gelegentlich sitzt, ist mit einem selbstaufblasenden Kissen am flexibelsten unterwegs.

Welche Größe ist sinnvoll?

Kompakte Kissen um 30 x 40 cm reichen für den reinen Sitzkomfort auf Hocker oder Kanzelbank. Größere Ausführungen um 40 x 50 cm bieten mehr Fläche, etwa wenn zusätzlich die Beine oder Knie mit abgedeckt werden sollen, oder wenn das Kissen direkt auf dem Boden oder einem Baumstumpf liegt statt auf einer bereits vorhandenen Sitzfläche.

Wie transportiere ich ein Sitzkissen am besten im Revier?

Selbstaufblasende Kissen lassen sich nach Gebrauch klein zusammenrollen und passen dadurch problemlos in den Rucksack oder eine Außentasche. Feste Filz- oder Ledermodelle mit Trageriemen werden dagegen direkt am Körper getragen und liegen so bei jeder kurzen Pause sofort bereit, ohne dass extra Platz im Rucksack nötig ist.

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